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Veröffentlichungen aus der deutschen Sektion

Im Folgenden finden Sie aktuelle Veröffentlichungen der Mitglieder der deutschen Sektion der ESWTR und Hinweise auf Veröffentlichungen aus dem Bereich der theologischen Geschlechterforschung und der feministischen Theologie.

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„Bibel in der Kunst“ (BiKu)

frei zugängliche Online-Zeitschrift

erscheint auf dem Wissenschaftsportal der Deutschen Bibelgesellschaft

 


Frei und selbstbewusst

Reformatorische Theologie in Texten von Frauen (1523-1558)

Wilma Rademacher-Braick

 


Übermütig

52 Unterbrechungen, Umwege und Überraschungen

Gisela Matthiae

 


Das Fremde akzeptieren

Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegenwirken –Theologische Lösungsansätze

Sonja Angelika Strube (Hg.)

 


Verletzliches Leben

Horizonte einer Theologie der Seelsorge

Andrea Bieler

 


„Mehr Professorinnen in der Katholischen Theologie – nur ein Intermezzo?"

ein Beitrag auf http://www.feinschwarz.net/ dem theologischen Feuilleton

 


Religion und Philosophie

Perspektivische Zugänge zur Lehrer- und Lehrerinnenausbildung in Deutschland, Frankreich und der Schweiz

Philippe Büttgen, Antje Roggenkamp, Thomas Schlag (Hg.)

 


Reading the Body of Christ

Eine geschlechtertheologische Relecture

Saskia Wendel, Aurica Nutt (Hg.)

 


Erziehung als ‚Entfehlerung‘

Weltanschauung, Bildung und Geschlecht in der Neuzeit

Anne Conrad/Alexander Maier (Hrsg.)

 


GENDER.ismus Flyer

Was sich hinter den neuen Angriffen gegen Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt verbirgt und wie Sie damit umgehen können

Ev. Zentrum Frauen und Männer gGmbH und Gleichstellungsstelle der Bremischen Ev. Kirche

 


Segenstexte – Wege der Befreiung

Theo-Poesie konkret

Vera-Sabine Winkler

(Internationale Forschungen in Feministischer Theologie und Religion 7) Berlin 2016, 190S.

 


Orks in der Gelehrtenwerkstatt?

Bibelwissenschaftliche Lehrformate und Lernumgebungen neu modelliert

Annett Giercke-Ungermann, Sandra Huebenthal (Hg.)

 


Gott als Figur Narratologische Analysen biblischer Texte und ihrer Adaptionen

Ute E. Eisen und Ilse Müllner (Hg.)

(Herders biblische Studien Band 82)
Verlag Herder
ISBN 978-3-451-31580-0

 


Stellungnahme Interreligiöser Think-Tank

Lasst uns Schutzsuchende und Fremde in Obhut nehmen

 


Wer waren die ersten Christinnen?

Welt und Umwelt der Bibel 4/2015

Pressemitteilung

 


Weniger ist Mehr
Askese und Religion von der Antike bis zur Gegenwart

Andrea Bieler / Christine Gerber / Silke Petersen / Angela Standhartinger (Hg.)

Leipzig 2015

Ein grundlegendes Thema vieler Religionen ist die Frage nach der Fülle des Lebens im Angesicht begrenzter Ressourcen. Weniger an Nahrung, Arbeit, Sexualität und und anderem ist in diesem Sinne oft mehr. Die in diesem Band versammelten Beiträge fragen nach der Lebensqualität, die jenseits von Konsum und materiellem Wachstum entstehen kann. Dabei werden Chancen, aber auch Ambivalenzen philosophischer, frühjüdischer, jesuanischer, frühchristlicher, historischer und gegenwärtiger sowie weltweiter asketischer Traditionen und Praktiken diskutiert.

 


Wortflügel

Benita Joswig

Briefe eines langen Abschieds

herausgegeben von Bärbel Fünfsinn / Claudia Janssen / Teresa Roelcke
EB-Verlag Berlin 2015

„Mit Gott ringe ich nicht, der blüht so sehr in diesem Frühling vor sich hin, dass ich lobe und preise, was das Zeug hält, auch um gegen die Schwere anzugehen, die mich manchmal besucht."

Benita Joswig, Theologin und Künstlerin, lässt in Briefen und Artikeln die Öffentlichkeit an ihrem vom Tode bedrohten Leben teilnehmen. „Wer schreibt lebt", so formulierte sie. Ihr war es ein Bedürfnis sich mitzuteilen. Aus den Mails, die sie in den letzten zwei Jahren ihres Lebens an Freundinnen und Freunde schrieb, entstand ein persönliches und zugleich theologisches Buch. Ihre Briefe und literarischen Texte dokumentieren eindrucksvoll ihr intensives Erleben. In der Bildhaftigkeit ihrer Sprache zeigt sich eine außergewöhnliche Sicht auf die Welt. Theologie, Kunst und Alltag vermischen sich. Bleistiftzeichnungen von ihr und der Künstlerin Barbara Bux ergänzen die Texte. (www.benita-joswig.de)

 


KATHARINAfeier

Anna Steinpatz / Silvia Arzt / Dominik Elmer (Hg.)

Kritisch-theologisch-feministisch
eine Nachlese

Frankfurt a.M. u.a. 2015

 


Feministische Theologie und Gender

Interdisziplinäre Perspektiven

Helen Schüngel-Straumann

Münster 2015 (LIT Verlag)


 

Sozialethische Arbeitspapiere des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften

Voraussetzungen, Ansätze und Schwierigkeiten der Vermittlung von kirchlicher Lehre und christlicher Praxis

Die Analyse der Stellungnahme fokussiert das Familienbild der Bischöfe, den Umgang mit Homosexualität und gleichgeschlechtlichen Partnerschaften sowie die Wahrnehmung der Gender-Frage. Erträge und Blockaden der bisherigen Diskussion werden im Hinblick auf die bevorstehende Ordentliche Synode im Herbst 2015 erörtert.


 

Sonja Strube (Hg.): Rechtsextremismus als Herausforderung für die Theologie, Freiburg: Herder 2015.

Im christlichen Glaubensspektrum gibt es Frömmigkeitsstile, die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und rechtsextreme Einstellungen eher fördern als reduzieren. Zu beobachten ist dies zum einen in verschiedenen quantitativen Studien, zum anderen auf einschlägigen Internetseiten mit z.T. nennenswerter Leserschaft. Diesem Phänomen, das Kirchenleitungen wie theologische Forschung aufrütteln muss, geht dieser Band in Artikeln renommierter Experten aus der Rechtsextremismusforschung und Theologie interdisziplinär auf den Grund und eröffnet zugleich Lösungsperspektiven.

Verlag Herder

Aufl./Jahr: 1. Aufl. 2015

Format: 13,5 x 21,5 cm, 320 Seiten, Kartoniert

ISBN 978-3-451-31270-0

€[D] 24,99


Julia Enxing (Hg.): Schuld. Theologische Erkundungen eines unbequemen Phänomens, Ostfildern: Grünewald 2015. (ab sofort im Handel, 2. unveränd. Aufl.)

Schuld zu verstehen und zur Sprache zu bringen, stellt die aktuelle Theologie auf die Probe. Eine Zerreißprobe? Will sie eine Theologie sein, die sich am Menschen orientiert, kann sie nicht unberührt bleiben von schmerzhaften Realitäten und den Schuldverstrickungen der Kirche. Dieser Band ergründet systematisch-theologisch das Phänomen der Schuld. Reflektiert werden beispielsweise die Zusammenhänge von Schuld und Sünde, Scheitern und Vergebung, die Frage einer sündigen Kirche sowie einer verantwortbaren Rede von der Ursünde.

In Beiträgen aus protestantischer und katholischer Perspektive wird um ein tieferes Verständnis und eine gemeinsame Sprache für unbequeme Realitäten gerungen.


Autor_innen: Jürgen Werbick, Magdalene L. Frettlöh, Eva Harasta, Julia Knop, Johanna Rahner, Stephan Jütte, Klaus Viertbauer, Bernhard Knorn SJ, Eva Kaufner-Marx, Jan Loffeld, Ulrike Link-Wieczorek, Julia Enxing, Jutta Koslowski, Katharina Peetz, Lydia Koelle, Dominik Gautier, Julia Lis, Jan-Hendrik Herbst.

27€, ISBN: 978-3-7867-3038-5


August H. Leugers-Scherzberg/ Lucia Scherzberg (Hg.), Genderaspekte in der Aufarbeitung der Vergangenheit (theologie.geschichte, Beiheft 8) Saarbrücken: universaar 2014.

Der vorliegende Band vereint die Vorträge der Tagung Genderspezifische Aspekte der Aufarbeitung der Vergangenheit, die vom 11. bis 13. Januar 2013 im Robert-Schuman-Haus in Trier stattfand. Die Beiträge, die sich mit dem Konzept der hegemonialen Männlichkeit sowie genderspezifischen Aspekten der Täter-Opfer-Problematik und des Widerstandes befassen, kommen bezüglich des „Faktors Geschlecht" zu folgenden Ergebnissen:

1. Für die in den Beiträgen analysierten Konstruktionen und Abbildungen von Weiblichkeit und Männlichkeit sind die Abwertung des Weiblichen und die Idealisierung des Männlichen konstitutiv.
2. Frauen scheinen besser als Männer geeignet zu sein, die Herausforderungen in Krisensituationen zu bestehen, zumal in Extremsituationen wie Verfolgung, KZ, Ghetto, Flucht und Vertreibung, geltende Rollenkonzepte in Frage gestellt wurden.
3. Der Beitrag von Frauen, z.B. ihre Beteiligung am Widerstand, wird in der Erinnerungspolitik und -kultur marginalisiert.

ISBN: 978-3-86223-175-1

gedruckte Version 17,60€

Online Version


Comenius Institut (Hg.): Inklusive Religionslehrer_innenbildung. Module und Bausteine.
Inklusion • Religion • Bildung 2. Münster: Comenius-Institut
2014. Stabiler Ringordner, Rückenbreite 8 cm, Inhalt: 304 Seiten.

Die bildungspolitische Umsetzung der inklusiven Schule stellt auch die Religionspädagogik vor neue Herausforderungen. Mit Vielfalt umgehen zu lernen ist notwendiger Bestandteil der Aus- und Fortbildung von Religionslehrer_innen. Mit diesem Ordner liegen erstmals Module für die inklusive religionspädagogische Aus- und Fortbildung vor. Die in der Praxis erprobten Bausteine weisen Zeit, Raum- und Materialbedarf aus und enthalten kopierfähige Vorlagen zur direkten Verwendung. Der von Fachleuten aus Universitäten, Fortbildungsinstituten und Schulen entwickelte Ordner ist eine unverzichtbare Hilfe und Anregung für die Planung und Durchführung von Aus- und
Fortbildungsveranstaltungen für Religionslehrkräfte.

Redaktion: Annebelle Pithan, Rainer Möller

Autorinnen und Autoren: Angela Berger, Susanne von Braunmühl, Andreas Feindt, Cathrin Germing, Birte Hagestedt, Thorsten Knauth, Rainer Möller, Anita Müller-Friese, Andreas Nicht, Annebelle Pithan, Nicole Rennspieß

Unter Mitarbeit von: Marion Autschbach, Andreas Gloy, Annedore Prengel, Hans-Jürgen Röhrig, Wolfhard Schweiker


ISBN 978-3-943410-14-3
Preis: 27,40 €
zzgl. 12,50 € Versandkosten (wg. Umfang und Gewicht)

 


Michaela Sohn-Kronthaler, Ruth Albrecht (Hrsg.), Fromme Lektüre und kritische Exegese im langen 19. Jahrhundert (Die Bibel und die Frauen 8,2), Kohlhammer 2014

Das lange 19. Jahrhundert, von der Französischen Revolution bis zum Ersten Weltkrieg, zeichnet sich durch das Nebeneinander konträrer Entwicklungen aus. Dies wirkt sich auch auf die Bibelrezeption und -auslegung aus. Während sich Frauen z. B. in England und Amerika als Wissenschaftlerinnen an der Entwicklung und Verbreitung der historisch-kritischen Exegese beteiligten, hatten Frauen in Spanien, Italien oder Russland oft nur unter großen Schwierigkeiten Zugang zur Bibel. Die Beiträge dieses Bandes beleuchten eine Vielzahl von Regionen und konfessionellen Orientierungen, wie italienische Waldenserinnen, russische orthodoxe Nonnen und Einsiedlerinnen, katholische Ordensfrauen, Jüdinnen und methodistische Predigerinnen aus Amerika, Evangelistinnen, Politikerinnen, Schriftstellerinnen und Künstlerinnen.

59,99 Euro, ISBN 978-3-17-022547-3


CD "zuerst Gerechtigkeit". Stimmen, Einwürfe und Visionen mit Texten von Dorothee Sölle

Im Themenjahr "Reformation und Politik" äußern sich Persönlichkeiten aus Politik, Kirche und Theologie zu ihren Visionen von Gerechtigkeit. Hannelore Kraft, Manfred Rekowski, Margot Käßmann, Katrin Göring-Eckardt, Nikolaus Schneider, Thomas de Maizière und Fulbert Steffensky reflektieren in Interviews ihren Standpunkt zu aktuellen Themen.

Die kraftvollen und visionären Texte der Theologin und Poetin Dorothee Sölle fordern die zentralen Themen des Glaubens heraus.

Die voller Lebensfreude und in überraschender Besetzung von Trio Imperial präsentierte Musik ergänzt die hervorragend vorgetragenen Texte von Dorothee Sölle und die authentischen Interviews und macht die CD zu einem inspirierenden Hörerlebnis.

Eine spannende Momentaufnahme, die sich mit einem zeitlosen Menschheitstraum auseinandersetzt, der auch 500 Jahre nach der Reformation bleibend aktuell ist.

Bestelladresse:

Gender- und Gleichstellungsstelle der Evangelischen Kirche im Rheinland, Hans-Böckler-Straße 7, 40476 Düsseldorf

Telefon: 0211/4562-680, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Schutzgebühr: 5 Euro, ab einer Bestellung von 10 Exemplaren 2 Euro pro CD


Ulrike Metternich, Aufstehen und Leben. Werkbuch für einen geschlechterbewussten Glaubenskurs, Berlin 2014

Die nährende Tradition der Bibel neu entdecken, neu hinhören, eigene Fragen stellen, dazu lädt dieser Glaubenskurs ein. Geschlechterbewusst auch in Gottesanrede und Bibelübersetzung, die Lebenserfahrungen von Frauen und Männern in den Blick nehmen, sozialgeschichtliche Hintergründe erschließen, den christlich-jüdischen Dialog aufnehmen, so wird die Aktualität und Faszination des Neuen Testaments für heute verständlich.

Die zwölf voll ausgearbeitet Einheiten mit Gesprächsimpulsen, begleitenden Texten, liturgischen Elementen und ausführlichem Begleitmaterial, auch auf CD, sind für Gruppen und für Menschen geeignet, die sich kritisch und selbstbewusst mit dem christlichen Glauben beschäftigen wollen.

Das Werkbuch ist von der Neutestamentlerin Dr. Ulrike Metternich erarbeitet und von der Frauen- und Familienarbeit der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz herausgeben worden.

Aus dem Inhalt:

  • Wer ist unser Gott? – Den Namen Gottes im Herzen tragen.
  • Wonach ich mich sehne – Jesu Worte zur Liebe.
  • Machst du mich gesund? – Die heilende Kraft.
  • Wie will ich leben? – Gleichnisse Jesu als Herausforderung.
  • Du stärkst mir den Rücken – Die Salbung in Betanien.
  • Warum hast du mich verlassen? – Die Kreuzigung Jesu.
  • Verrückt vor Freude – Die Auferstehung.

Wichern-Verlag Berlin 2014, ISBN 978-3-88981-3770


Luzia Sutter-Rehmann, Wut im Bauch. Hunger im Neuen Testament, Gütersloh 2014

Dieses Buch spricht aus, was wir Wohlgenährten gerne übersehen: Die Bibel entfaltet eine Theologie der Hungrigen. Es geht darum, diese zu entdecken. Darum, den Hunger in seiner ganzen tödlichen Magerkeit zu begreifen und die Wut zu verstehen, die eine Reaktion, vielleicht sogar die Antwort auf den Hunger ist. Wut ist das unbedingte Gefühl, dass etwas falsch ist und dass etwas unternommen werden muss. Darum gibt es eine kritisch-visionäre Wut. Sie richtet sich auf etwas, dass noch nicht da ist. Dieses Buch lädt ein zu einer Lektüre, die es möglich macht, den Hunger in der Bibel zu sehen und von den Menschen, die mit ihm gerungen haben, Gerechtigkeit und Veränderung zu lernen

39,99 Euro, ISBN: 978-3-579-08182-3


Astrid M. Fellner, Anne Conrad, Jennifer J* Moos (Hrsg.), Gender überall? Beiträge zur interdisziplinären Geschlechterforschung

Gender ist zu einem Leitbegriff in Politik, Gesellschaft und Forschung avanciert. Gender ist überall! Aber stimmt diese affirmative Feststellung? Ist Geschlechterforschung in postfeministischen Zeiten noch aktuell? Wie werden konkrete gesellschaftliche Probleme und Fragen zu den Geschlechterverhältnissen in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen diskutiert? Gender überall!? bietet einen Einblick in rezente Forschungsansätze der Gender Studies und zeigt auf, was die Wissenschaft in Bezug auf Genderfragen leisten kann. Die Beiträge reichen von Literatur und Sprachwissenschaften über Philosophie, Theologie, Pädagogik und Sozialwissenschaften bis hin zu Biologie und Medizin. Dabei wird durchweg deutlich, wie notwendig es ist, geistes-, sozial-, natur- und kulturwissenschaftliche Fragestellungen miteinander in Dialog zu bringen.

Röhrig Universitätsverlag, 34,- Euro, ISBN 978-3-86110-559-6


Hildegund Keul, Werden Sie Kardinälin (Christ & Welt, 15.5.2014, S.4)

Hildegund Keul antwortet auf einen Beitrag der jungen katholischen Theologin Alina Hübner.

Zum Text


Andrea Günter, Konzepte der Ethik - Konzepte der Geschlechterverhältnisse

Ethikkonzepte sind geschlechterstereotyp kodiert. Daher müssen Geschlechterkonzepte und Ethikkonzepte in ein Verhältnis gesetzt und miteinander in Bewegung gebracht werden.

Als zentrale ethische Größe für diese Rekonstruktion bietet sich "Gerechtigkeit" an, in deren Fokus menschliche Pluralität als Movens des Ethischen greifbar wird – "menschliche Natur" als ethisches Differential. Die menschliche Leidenschaft für Gerechtigkeit bewegt derart die (Geschlechter-)Verhältnisse. In der Folge kann das Ethische als eigene Kraft und Kausalität im menschlichen Leben ernst genommen werden.

220S., 24,90 Euro, ISBN: 978-3-7092-0116-9

Ein Interview zur philosophischen Brisanz des Themas finden Sie unter diesem Link. Weiterführende Informationen können Sie diesem Flyer entnehmen.


Michaela Bill-Mrziglod: Luisa de Carvajal y Mendoza (1566-1614) und ihre "Gesellschaft Mariens". Spiritualität, Theologie und Konfessionspolitik in einer semireligiosen Frauengemeinschaft des 17. Jahrhunderts.

Das Semireligiosentum, das frühneuzeitlich als „weltgeistlicher" und mitunter sogar „klerikaler" Stand bezeichnet wurde, hat eine Tradition, die zu den Ursprüngen des Christentums zurückzuverfolgen ist.

Dies hemmte jedochkeineswegs das Selbstbewusstsein von Frauen in ihrer Beteiligung an religiösen Umbruchsprozessen.
Eine bisher unentdeckte Protagonistin der spanischen Spielart dieses Semireligiosentums, der Beatas, ist Luisa de Carvajal y Mendoza (1566–1614). Sie war eine semireligios lebende Frau, die sich aktiv in die reformerischen und auch gegenreformatorischen Glaubenskämpfe einbringen wollte und dazu als jesuitische Missionarin nach England ging und zukunftsweisend dem Frauenapostolat den Weg ebnete.

544S., 139,80 Euro, ISBN: 978-3-8300-7716-9

Weitere Informationen können Sie diesem Flyer entnehmen.


Hildegund Keul, Auferstehung als Lebenskunst. Was das Christentum auszeichnet, Herder 2014

Die Auferstehung bildet den Kern des christlichen Glaubens. Ebenso unverzichtbar ist es, sich von Armut bewegen zu lassen. Beides hängt zusammen: Wo sonst, wenn nicht mitten in bedrängenden Erfahrungen von Armut, ist Auferstehung gefragt?

Hildegund Keul folgt dieser Spur im Neuen Testament, in der Armutsbewegung des Mittelalters, im Zweiten Vatikanum. Die österliche Lebenskunst ist gefragt, auch heute und in säkularen Kontexten: das zeigen die Missionsärztlichen Schwestern in Berlin-Marzahn.

Das Buch führt inspirierend vor Augen, wie der Glaube an die Auferstehung zur Lebenskunst wird. Es verändert den Blick auf die Armut und stärkt den Glauben an die Auferstehung.

240S., 19,99 Euro, ISBN: 978-3-451-33287-6


Anne Conrad (Hrsg.), Welt-geistliche Frauen in der Frühen Neuzeit. Studien zum weiblichen Semireligiosentum, Aschendorff 2013

Der „welt-geistlicher Stand" als weibliche Lebensform „zwischen Kloster und Welt" – jenseits des Klosters, aber auch außerhalb der konventionellen Einbindung in Ehe und Familie – hat eine lange, wenn auch nicht unumstrittene Tradition. Die Diakonissen im frühen Christentum sind ebenso wie die mittelalterlichen Beginen bekannte Beispiele für einen „mittleren Weg", für den sich in der Forschung der Begriff „Semireligiosentum" durchgesetzt hat. In der Frühen Neuzeit gewinnt diese Lebensweise eine neue Qualität. Herausforderungen durch die katholische Konfessionalisierung, Impulse der jesuitischen Spiritualität, Restriktionen im Anschluss an das Konzil von Trient und nicht zuletzt das wachsende Selbstbewusstsein (weiblicher) Laien angesichts der allgemeinen Klerikalisierung bilden die Voraussetzung für eine Entwicklung, deren Erforschung noch in den Anfänge steckt.

Der vorliegende Band reflektiert den Forschungsstand, verweist auf offene Fragen und versucht so eine Annäherung an das Phänomen aus unterschiedlichen Perspektiven: Kirchenrechtliche Grundlagen, Spiritualität und soziale Praxis zwischen Bildungswesen und Seelsorge stehen dabei im Mittelpunkt. Hinzu kommen die Frage nach der Heterogenität der „welt-geistlichen" Lebensformen und die Problematik ihrer Abgrenzung bzw. Verortung im weiteren Kontext des frühneuzeitlichen Katholizismus.

Mit Beiträgen von Yvonne Bergerfurth, Michaela Bill-Mrziglod, Anne Conrad, Nicole Priesching, Andreas Rutz,
Susanne Schulz.

Katholisches Leben und Kirchenreform im Zeitalter der Glaubensspaltung, Band 73
2013, 184 Seiten, kart. 24,80 d / sFr 43,50 . ISBN 978-3-402-11091-1


Feministische Theologie in Europa - mehr als ein halbes Leben

El?bieta Adamiak/Marie-Theres Wacker (Hg.), Feministische Theologie in Europa - mehr als ein halbes Leben / Feminist Theology in Europe. More than half a life.
Ein Lesebuch für Hedwig Meyer-Wilmes / A Reader for Hedwig Meyer-Wilmes
,

Münster (Lit) 2013 (Reihe Theologische Frauenforschung in Europa)

Mitgeschrieben haben Athalya Brenner, Elisabeth Schüssler Fiorenza, Mary Grey, Charlotte Methuen, Angela Berlis, Elzbieta Adamiak, Rebeka Anic, Marie-Theres Wacker, Maria Kassel, Hermann Steinkamp, Hermann Häring, Annette Esser, Ina Praetorius, Peter Nissen, Mathilde van Dijk, Maaike de Haardt, Lieve Troch, Irene Löffler und Johanna Jäger-Sommer

Link zum Buch


Uta Schmidt, Zukunftsvorstellungen in Jesaja 49-55

Uta Schmidt, Zukunftsvorstellungen in Jesaja 49-55. Eine textpragmatische Untersuchung von Kommunikation und Bildwelt (Wissenschaftliche Monographien zum AT & NT, Bd. 138), Neukirchen-Vluyn 2013

ISBN 978-3-7887-2717-8

"Was wird kommen, und wie wäre es, wenn es gut wäre?" Diese Frage könnte als Überschrift für Jesaja 49-55 dienen. Die Analyse der Kommunikationsstruktur der Texte im Rahmen einer pragmatischen Texttheorie erschließt, wie Zukunftsvorstellungen in den Jesajatexten vermittelt und in der Kommunikation entfaltet und entwickelt werden. Die Studie zeigt, dass mit "Zion" und dem "sogenannten Gottesknecht" zwei Figuren im Zentrum der Texte stehen, mit denen verschiedene Zukunftsmodelle und unterschiedliche Formen der Beziehung zu JHWH nebeneinandergestellt werden. Die Untersuchung leistet damit einen Beitrag zur Diskussion um die Methodik der Exegese des Alten Testaments und zum Verständnis von Jesaja 49-55.


Klara Butting, Erbärmliche Zeiten - Zeit des Erbarmens

„Erbärmliche Zeiten – Zeit des Erbarmens" ist eine befreiungstheologische Lektüre des Psalmenbuches. Klara Butting liest das Psalmenbuch als einen Meditationsweg, auf dem beim Lesen und Beten der Psalmen die unantastbare Würde der Menschen als Gottes Macht erfahrbar wird.

Klara Butting
Erbärmliche Zeiten –
Zeit des Erbarmens
Theologie und Spiritualität
der Psalmen
148 Seiten, 16,00 Euro
ISBN 978-3-932810-53-4


Ute E. Eisen / Peter v. Möllendorf (Hg.), Metalepse in Text- und Bildmedien des Altertums

Das narratologische Konzept der Metalepse ist für das Altertum weitgehend

unerforscht. Die Beiträge dieses Bandes beschreiben die Metalepse in ihren
Formen, Funktionen und Wirkungen in Texten und Artefakten. Sie zeigen,
wie vielgestaltig Metalepsen in akkadischer und ägyptischer Literatur, in der
hebräischen Bibel und in rabbinischen Midraschim, in paganer antiker Literatur
aller Epochen und in frühchristlicher Literatur zu finden sind.

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Marion Keuchen / Helga Kuhlmann / Martin Leutzsch (Hg.), Musik in Religion - Religion in Musik (Popkult), Jena 2013

Der vorliegende Band geht vielfältigen Verbindungslinien zwischen diesen beiden Feldern menschlichen Handelns, Erlebens und Reflektierens nach. In den Blick geraten Musicals und Musikvideos ebenso wie Gottesdienst in Kirche und Synagoge, Orchesterwerke und Gesangbücher, Popmusik und Posaunen, religions- und missionspädagogische Arbeitsfelder ebenso wie die Massenmedien. Es geht um das Verhältnis von musikalischer Religion und religiöser Musik, um theologische Hermeneutik von Musik und musikalische Thematisierung von Religion. Die Menschen, die Musik machen und erleben, sind ebenso Thema wie die Engel, Popstars ebenso wie der singende Christus. Gefragt wird nach dem Verhältnis von Religion, Musik und Geschlecht, nach religiös grundierter Zukunftserwartung und Gegenwartsgestaltung im Musikmachen und -hören, analysiert werden Transformationsprozesse, auch Vergessenes wird wieder in Erinnerung gebracht.


42 beteiligte Autorinnen und Autoren auf 480 Seiten!


Regina Sommer / Simone Mantei / Ulrike Wagner-Rau (Hg.), Geschlechterverhältnisse
und Pfarrberuf im Wandel. Irritationen, Analysen und Forschungsperspektiven

Das Selbstverständnis von Frauen und Männern hat sich in den letzten Jahrzehnten ebenso verändert wie der Pfarrberuf. Dem Ineinander dieser beiden Prozesse im Kontext des übergreifenden gesellschaftlichen Wandels geht dieses Buch nach. Seine Beiträge untersuchen Genderfragen im Pfarrberuf in Ost- wie Westdeutschland, dem europäischen Ausland und den USA. Dabei zeigen sich widersprüchliche Entwicklungen: Geschlechtsspezifische Rollenerwartungen lösen sich zwar auf, sind zugleich aber noch immer präsent. Die Debatte über Genderfragen im Pfarrberuf, die unter dem Stichwort der „Feminisierung" oft oberflächlich geführt wird, erhält durch die empirischen Forschungen und theoretischen Beiträge weiterführende Impulse.


I. Gender und Pfarrberuf heute – praktisch-theologische und soziologische Perspektiven auf das
Berufsverständnis
II. Empirische Studien
III. Ästhetische Repräsentanz von Pfarrer und Pfarrerin
IV. Pfarrberuf und Geschlechterverhältnis in der Perspektive kirchlicher Personalplanung und
Gleichstellungspolitik
V. Beobachtungen und Forschungsperspektiven

Kohlhammer 2013.
€ 33,90
ISBN 978-3-17-022957-0
Praktische Theologie heute, Band 128
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Gisela Matthiae, Wo der Glaube ist, da ist auch Lachen. Mit Clownerie zur Glaubensfreude


Das erste Kapitel ist bei amazon eingestellt, wie auch 2 Rezensionen.
Der Stil ist unterhaltsam, wie es dieses Thema auch nahelegt. Mit szenischen Beispielen aus meinen Clowneriekursen stelle ich in 11 Kapiteln Aspekte von Humor dar und entdecke ihre Ähnlichkeiten mit dem Glauben. Die rote Nase ist mir eine Navigationshilfe, nicht nur im Alltag, sondern auch in biblischen Geschichten Komik zu entdecken und theologische Grundbegriffe wieder einmal anders zu buchstabieren. Eine cloweske Reiseapotheke am Ende jedes Kapitels sorgt für mehr Heiterkeit und Lebensfreude, wie mir schon rückgemeldet wurde

G. Matthiae


Judith Könemann/Norbert Mette (Hg.), Bildung und Gerechtigkeit. Warum religiöse Bildung politisch sein muss



Zahlreiche neuere Studien verweisen auf den unmittelbaren Zusammenhang von Bildungschancen und sozio-ökonomischer Herkunft junger Menschen. Gerade an diesem Zusammenhang wird in theologischer Perspektive die politische Verantwortung der Religionspädagogik deutlich. Betrachtet man allerdings die aktuelle religionspädagogische Landschaft, so ist die politische Dimension nur selten Gegenstand der
fachwissenschaftlichen Reflexion. Dieser Band greift das skizzierte Desiderat auf, erörtert den Zusammenhang
von religiöser und politischer Bildung in grundsätzlicher Perspektive und erkundet ihn mit Blick auf unterschiedliche Themen und Praxisfelder.

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Luise Schottroff, Der erste Brief an die Gemeinde in Korinth (ThKNT 7)



In diesem Kommentar wird gezeigt, wie Paulus die Tora für Menschen aus den Völkern auslegt: konkret, lebensnah, sensibel und argumentierend. Er sucht nach Bildern für eine Hoffnung, die dem Tod standhält. Er schreibt die Gebete und Lieder auf, die in den messianischen Gemeinden seiner Zeit gesungen wurden. Und: Er widerspricht sich selbst, vor allem in seiner Vorstellung, wie Frauen zu sein hätten, und in seinem faktischen Umgang mit ihnen. Dass in diesem Brief die berüchtigten frauenfeindlichen Sätze des Paulus zu finden sind, ist heute oft die erste Assoziation. Darüber hinaus ist der Brief durch die lange und ausgeprägte Auslegungstradition belastet, die Paulus zur Rechtfertigung christlicher Herrschaftspositionen benutzt hat: Die Gestalt des Paulus war die Projektionsfläche für christliche Amtsträger und ihre Herrschaft über das Kirchenvolk. Und - noch verhängnisvoller: Paulus war der Inbegriff einer christlichen Identitätsfindung durch negative Abgrenzung zum Judentum als einer "Gesetzesreligion". - Eine Neuentdeckung des Paulus ist fällig.


Ute E. Eisen, Christine Gerber und Angela Standhartinger (Hg.), Doing Gender– Doing Religion. Fallstudien zur Intersektionalität im frühen Judentum, Christentum und Islam



Unter dem Motto »Doing Gender–Doing Religion« greift der Sammelband die in den Sozialwissenschaften
seit etwa 30 Jahren lebhaft geführte Debatte über »Intersektionalität« von Unterdrückungsstrukturen auf: Die Rolle und Situation von Frauen ist nicht ohne Berücksichtigung anderer Faktoren wie etwa ihres Status und ihrer ethnischen Herkunft zu erfassen. Genderkonstruktionen und andere Parameter bedingen einander. Für die Kulturen der Antike ist dabei– so die Grundannahme der Beiträge dieses Sammelbandes– auch die religiöse Zugehörigkeit zu berücksichtigen. Im Zentrum der hier publizierten Intersektionalitätsanalysen steht
daher die Frage, wie Geschlechterrollenkonzepte und religiöse Wertvorstellungen sich gegenseitig bedingen
und beeinflussen. Grundsätzlichen Überlegungen zur Intersektionalitätsanalyse stehen Fallstudien zur
Seite, welche die Verwobenheit von Genderkonstruktionen in frühjüdischen, neutestamentlichen und
zeitgenössischen paganen Texten sowie solchen der Alten Kirche und des frühen Islam untersuchen. Die
Beiträge behandeln unter anderem die Sicht auf interkulturelle Ehen und Geschlechtermoral im frühen
Judentum, Christentum und Islam, auf Sklavinnen in religiöser Rechtsbildung im frühen Judentum und
Christentum oder Maskulinitätskonzepte im Paganismus und im Neuen Testament.
Der Sammelband belegt, dass die Frage nach den Wechselwirkungen von Genderkonzepten und religiösen
Konstruktionen höchst produktiv ist, sich aber nicht isoliert von weiteren Kategorien, insbesondere
den jeweiligen Statusmarkierungen analysieren lässt. Die Beobachtungen zur Vielfalt und Variabilität religiöser Konzepte und Geschlechterrollenvorstellungen legen nicht zuletzt deren Konstruktivität offen.

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Sonja Angelika Strube, Rechtsextremen Tendenzen begegnen. Handreichung für Gemeindearbeit und kirchliche Erwachsenenbildung


 

 

Rechtsextreme Tendenzen machen vor Kirchentüren leider nicht halt. Sowohl im evangelisch-evangelikalen als auch im katholisch-traditionalistischen Glaubensspektrum finden sich Gruppierungen und (Internet-)Medien, die nicht nur religiös fundamentalistisch, sondern auch politisch neurechts bis rechtsextrem eingestellt sind und für rechte Ideologien eine Scharnierfunktion in die Kirchen hinein übernehmen.

Seit gut zwei Jahren forsche ich zu dieser Problematik. Die von mir verfasste Handreichung vermittelt in allgemeinverständlicher Sprache Grundinformationen über dieses Phänomen ebenso wie über Rechtsextremismus und die „Neue extreme Rechte" im Allgemeinen. Mit Arbeitsmaterialien auf CD-Rom ausgestattet ist sie unmittelbar praktisch einsetzbar und lädt zur Diskussion ein.

Geschrieben ist das Buch ursprünglich für Haupt- und Ehrenamtliche in Gemeinden und andere kirchlich wie politisch Interessierte, die ohne weiteres Vorwissen mit diesem Buch Gesprächsabende und Diskussion zumThema gestalten können.

Für den Unibereich lässt es sich nutzen, indem es durch die angegebene weiterführende wissenschaftliche Literatur ergänzt wird.

PD Dr. Sonja Angelika Strube

Interdisziplinäre Forschungsgruppe „Frieden, Religion, Bildung"/Universität Osnabrück 

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Hanna Strack, Gunhild Nienkerk: Guter Hoffnung. Ein spiritueller Begleiter für Schwangerschaft und Geburt


 

 

In den letzten Jahren fiel mir auf, dass es zwar viele Ratgeber für Schwangerschaft und Geburt gibt, die den Frauen und Paaren sagen, was sie tun und lassen sollen. Aber ich fand kein Buch, das werdende Eltern stärkt in ihrem seelischen und spirituellen Erleben.

Deshalb haben Gunhild Nienkerk und ich sehr persönliche Erfahrungsberichte, dazu Segen, Gebete, Rituale und Texte aus den Schriften der großen Religionen zusammengetragen.


Tyrolia, 14,95 Euro

Zur Ankündigung


 

 

Brigitte Enzner-Probst, Elisabeth Moltmann-Wendel, Im Einklang mit dem Kosmos



 

 


Brigitte Enzner-Probst, Elisabeth Moltmann-Wendel, Im Einklang mit dem Kosmos. Schöpfungsspiritualität lehren, lernen und leben, Patmos-Verlag Ostfildern 2013

 

 

 


»Nach uns die Sintflut …« – so ließe sich das gegenwärtige Verhalten der Menschheit beschreiben, das uns geradewegs auf eine ökologische Krise zusteuern lässt. Ist eine Bewusstseinsveränderung noch möglich? Und wie kann sie vonseiten der Theologie nachhaltig mitgestaltet werden?

Die Autorinnen und Autoren dieses Buches zeigen aus ganz verschiedenen Blickwinkeln auf, wie dies gelingen kann. Theologische Klärungen, praktisch-theologische Aspekte, motivierende Impulse und liturgische Elemente ermutigen dazu, in Gottesdienst und Unterricht, in der Erwachsenenbildung und in der Meditationsanleitung neue Perspektiven aufzuzeigen und zu leben.

Mit Beiträgen von Christina Aus der Au, Angela Berlis, Andrea Bieler, Brigitte Enzner-Probst, Martin Enzner, Martin George, Marion Küstenmacher, Andreas Marti, Elisabeth Moltmann-Wendel, Jürgen Moltmann, Christoph Müller, Hermann M. Probst, Susan K. Roll, Anton Rotzetter, Gina Schibler, Martina Schwarz, Marie-Luise Stiefel, Hanna Strack, Karin Tschanz und Joachim Vobbe.

hier eingestellt am 18.02.2013


 

 

Ilse Falk, Kerstin Möller, Brunhilde Raiser, Eske Wollrad (Hgg.), So ist mein Leib


 

 

So ist mein LeibIlse Falk, Kerstin Möller, Brunhilde Raiser, Eske Wollrad:
So ist mein Leib - Alter, Krankheit und Behinderung - feministisch-theologische Anstöße
(Evangelische Frauen in Deutschland e.V.)
Paperback, 240 Seiten, 17,99 Euro

 

 

 

Kranke Körper als Orte des Heils

 

 

Macht Heilung glücklich? Was ist Gesundheit, was Krankheit oder Behinderung? Behinderte, chronisch kranke und nichtbehinderte Theologinnen stellen Sichtweisen in Frage, die kranke und behinderte Körper als mangelhaft und heilungsbedürftig definieren. Die Autorinnen von So ist mein Leib kritisieren den Dualismus von „heil" versus „gebrochen" und entwickeln ihre Theologien aus Erfahrungen der Auferstehung im Un-Heilen, von Auferstehung in Körpern, die von Krankheit und Schmerz gezeichnet sind.

Das Buch So ist mein Leib versammelt theologische und literarische Texte und ist ein leidenschaftliches Plädoyer für eine feministische Theologie, die die Körpergeschichten der vermeintlichen „Montagsproduktionen Gottes" ins Zentrum stellt und ihr Heilig-Sein bejaht.




Feministische Theologie – Politische Theologie. Entwicklungen und Perspektive (Tagungsband Hofgeismar 2010)


Liebe ESWTR-Frauen,

die ESWTR hat lange, bevor das Thema langsam wieder auf die Agenda kommt, die Frage nach dem Verhältnis Feministische Theologie – Politische Theologie explizit gestellt, auf der nationalen deutschen Tagung 2010:

Für feministische Befreiungstheologien war der Zusammenhang von Politik, privatem Alltag und theologischer Arbeit lange konstitutiv. Gilt dies auch heute noch für feministische Theologien, Genderstudies und Frauenforschung?

Gibt es noch immer einen Zusammenhang zwischen politischem Engagement und engagierter Theologie? Wie lässt er sich beschreiben und in welchen Entwürfen finden? Welche politischen Themen sind aktuell?

Daraus ist nun wieder eine Bündelung zwischen Buchdeckeln erwachsen, in der die (allermeisten) Tagungsbeiträge ausgearbeitet vorliegen und sich weitere Aspekte finden.

So freuen wir uns mitzuteilen, dass dieses Buch nun erschienen ist:

Feministische Theologie – Politische Theologie. Entwicklungen und Perspektiven

Es ist im Ulrike Helmer-Verlag verlegt und direkt aufrufbar unter

http://helmer.txt-web.de/Helmer/TXTSIArtikel/978-3-89741-341-2

Denflyer und das Inhaltsverzeichnis gibt es hier – und die dürfen natürlich gerne weiter verteilt und bekannt gemacht werden.

Mit vielen Gruessen, auch in Namen von Elisabeth Hartlieb,

Stefanie Schaefer-Bossert


hier eingestellt am 2.11.2012



Baumann / Gillmayr-Bucher / Häusl / Human (Hrsg.): Zugänge zum Fremden


Baumann, Gerlinde / Gillmayr-Bucher, Susanne / Häusl, Maria / Human,
Dirk (Hrsg.) Zugänge zum Fremden. Methodisch-hermeneutische
Perspektiven zu einem biblischen Thema, Frankfurt am Main, Berlin,
Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2012. 259 S., 8 Abb.
Linzer Philosophisch-Theologische Beiträge. Bd. 25
Herausgegeben von der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz

Näheres dazu gibt es hier.


hier eingestellt am 18.7.2012




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