user_mobilelogo

Aktuelle Nachrichten aus der deutschen Sektion

Im Folgenden finden Sie unter anderem Hinweise auf kommende Tagungen und auf Projekte. Aktuelle Stellenangebote werden an die ESWTR-Mitglieder in Deutschland per E-Mail weitergeleitet. Wenn Sie ein Stellenangebot weiterleiten möchten, wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wenn Sie Information haben, die auf dieser Seite veröffentlicht werden sollen, wenden Sie sich bitte an:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

30 Jahre ESWTR

2016 waren es 30 Jahre seit dem Gründungstreffen der ESWTR 1986 in Magliaso (Schweiz).

Die beiden regionalen Konferenzen 04.-06. November 2016 in Gießen (Deutschland): "Schrift im Streit - jüdische, christliche und muslimische Perspektiven" und in Riga (Ost- und Mitteleuropäische Region) feierten diesen Jahrestag gebührend.

 

Die letzte internationale Tagung der ESWTR "Translation, Transgression, Transformation" fand am 23.-26. August 2017 in Wien statt.

 


 

Regional Central and Eastern European Conference of the ESWTR

Nächste Konferenz der Zentral- und Osteuropa ESWTR

Empowering Women in Conflict: Ecumenical Engagement for Peace and Justice

August 28th – 31st, 2018 / Ukrainian Catholic University (Lviv, Ukraine)

Ende der Anmeldung am 15. Februar 2018

Registrierungsunterlagen auf der Website:
 
 

 


Flyer zum Kreta-Beschluss

Auf der Internationalen Tagung „Sharing the World and Sharing the Word“ vom 17.–21. August 2015 in Kreta wurde ein Beschluss als Auftakt des verstärkten interreligiösen Engagements der ESWTR gefasst.

Auf der Seite Womencomment.eu gibt es einen Kommentar zu den Hintergründen des Beschlusses.

 


Verleihung der Toleranzringe 2017

ESWTR - Vorstandsfrau Rabeya Müller erhält am 15. November die Toleranzringe 2017 der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste, als erste liberale Imamin Deutschlands.

 


Ausschreibung Hanna Jursch Preis

"Das Andere - Die Andere - Der Andere"

Die Arbeiten sind bis zum 15.2.2018 schriftlich bei der Geschäftsführung einzureichen.

 


Blockveranstaltungen

"Occupy Gender und Religion". Geschlechter- und Religionspolitiken im Kontext gegenwärtiger Nationalismen, Rassismen und Fundamentalismen
11.1. – 13.1.2018 (Donnerstag - Samstag), Universität Salzburg

Die Blockveranstaltungen sind für alle Geschlechterforschungsinteressierten - auch außerhalb der Universität Salzburg - geöffnet.

 


Ausschreibung Teilnahmestipendien

für das Internationale Doktorats- und Habilitationsforum

für Theologische und Religionswissenschaftliche Frauen- und Genderforschung

am 15.–17.4. 2018 in Graz

Bewerbungsformalia entnehmen Sie bitte dem Flyer. Flyer in English

Bewerbungsschluss: 31.1.2018

 


CfP: Workshop zur Historisch-Theologischen Geschlechterforschung

Feste Stand(es)punkte oder fließende Hierarchien?

Konsense und Konflikte zwischen Klerus und Laien in geschlechtergeschichtlicher und epochenübergreifender Perspektive

am 16./17. Februar 2018 in Saarbrücken

Wie immer ist der Workshop interdisziplinär, dieses Mal auch ausdrücklich epochenübergreifend!

 


Tagung

Interkulturelle Kompetenz in der Schule

am 23./24.02.2018 in Vechta

 


Seminar

"Gott, du mein Gott, dich such ich" (PS 63,2). Der eigenen Spiritualität ein biblisches Fundament geben (23.-25.2.2018)

in die Akademie St. Jakobushaus, Goslar.

Anmeldeschluss ist der 2. Februar.

 


Tagung des "Netzwerks Moraltheologie" 2018

Thema "Beratung als Handlungsfeld der (theologischen) Ethik?!"

Fr. 02.03.2018 bis So. 04.03.2018 in Würzburg

 


Stellungnahme

des Vorstands der Fachgesellschaft Geschlechterstudien zum Artikel Der Kampf um das Geschlecht (ZEIT Magazin vom 14.6.17) von Julia Friedrichs.

 


Stellungnahme

Gender Studies in der Diskussion

des Vorstands der Fachgesellschaft Geschlechterstudien

 


Pressemitteilung

des Liberal Islamischen Bundes zur "Homoehe"

 


New international Master of Theology programme

Of the Protestant Theological University, location Groningen (The Netherlands), the place where I work. Apart from having a truly international and intercultural experience, with young people from all around the world studying and living together, students are now able to choose one of the following specialised profiles, reflecting the academic strengths and focus of our teaching staff in Groningen:
 
-          Ethics of Dignity
-          Intercultural Encounter and Witness
-          Living Texts
-          Missional Communities
 
Information about the programme can be found on our website.

If you have any question about the programme or the application procedure, please contact our international officer, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
 
Students who want to come with an Erasmus exchange program are also welcome to join the international master track.

 


IG Feministische Theologinnen (Deutschschweiz - Liechtenstein) Stellungnahme

Nein zu sexueller Gewalt gegen Frauen - Nein zu Fremdenhass

 


IG Feministische Theologinnen Stellungnahme

Kein Grund zur Freude: Das päpstliche Schreiben "Amoris Laetita"

 


Flyer

Geschlechtersensibel - Gender katholisch gelesen

Die Arbeitsstellen für Frauenseelsorge und Männerseelsorge, Düsseldorf, haben einen neuen Flyer "Geschlechtersensibel. Gender katholisch gelesen" veröffentlicht.
Sie können den Flyer bestellen bei: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


Dokumentarfilm: Ida Raming. Zur Priesterin berufen

von Gerhard Stahl

Dieser Dokumentarfilm zeigt sehr anschaulich den langjährigen Einsatz der Theologin Ida Raming für volle Gleichberechtigung der Frauen in der röm.-katholischen Kirche und für eine grundlegende Erneuerung dieser weltweiten Glaubensgemeinschaft.

Gemeinsam mit gleichgesinnten Frauen – sämtlich aktive Zeitzeuginnendes 2. Vatikanischen Konzils (1962-65) – fordert sie von der Kirchenversammlung den Zugang von Frauen zu Diakonat und Priesteramt in der programmatischen Schrift: „Wir schweigen nicht länger! Frauen äußern sich zum 2. Vatikanischen Konzil"(1964), herausgegeben von der Schweizer Juristin Gertrud Heinzelmann, einer engagierten Kämpferin auch für das politische Stimmrecht der Frauen in der Schweiz.

Ein Meilenstein für die Frauenbefreiung ist auch heute noch die (1973 veröffentlichte) Dissertation von Ida Raming, in der sie die anhaltende Diskriminierung der Frau im Laufe der Kirchengeschichte anhand zahlreicher Quellen konkret aufzeigt.

Die Gegenreaktion des Vatikans auf das Engagement der Frauenlässt nicht lange auf sich warten: Auf spannende Weise wird das massive Vorgehen des Vatikans mit endgültigen Verboten gegen die wachsende innerkirchliche Frauenbewegung im Film dokumentiert.

Nun stehen die Frauen vor verschlossenen Kirchentüren, aber die Vorkämpferinnen geben nicht auf, sondern in einem befreienden Akt i. J. 2002 – der Film zeigt das sehr anschaulich - gelingt es ihnen, die „verschlossene Tür" wieder einen Spalt zu öffnen. Inzwischen gibt es eine wachsendeinternationale Priesterinnenbewegung (RCWP).

Der Film hat hohen dokumentarischen und zeitgeschichtlichen Wert: Er gibt Zeugnis vom Glauben der Theologin und Priesterin Ida Raming und ihrer Mitkämpferinnen an die Kraft der Wahrheit, Freiheit und Gerechtigkeit – zur Überwindung frauen- und menschenfeindlicher kirchlicher Strukturen.

Links: websites: www.romancatholicwomenpriests.org (Internationale www.rcwp.de Priesterinnenbewegung)

www.womensordinationworldwide.org

www.womenpriests.org

www.lit-verlag.de /Raming

 


Stellungnahme der Fachgesellschaft Geschlechterstudien zur Diffamierung von Kolleg_innen

Seit Monaten, in den letzten Wochen gehäuft und in äußerst gewalttätiger Form werden Kolleg_innen aus den Gender und Queer Studies diffamiert und bedroht. Dabei handelt es sich um offen misogyne, sexistische und anti-demokratische Beleidigungen. Sie zielen darauf, Personen und ihre wissenschaftliche Arbeit zu beschädigen, gemeint sind diese jedoch nicht allein. Es handelt sich dabei auch um einen Angriff auf eine breite wissenschaftliche, soziale und kulturelle Bewegung, die ihren Ausdruck in den Arbeiten der betroffenen Kolleg_innen finden und deren Teil auch die Fachgesellschaft Geschlechterstudien ist.

Die Angriffe versuchen, das interdisziplinäre Feld der Geschlechterforschung zu diskreditieren und als ‚unwissenschaftlich‘ zu denunzieren. Es geht also darum, den wissenschaftlichen Belang und die gesellschaftliche Autorität von Positionen in Frage zu stellen, die das, was als normal und gegeben erscheint, zum Gegenstand wissenschaftlicher Befragung machen. Sexualität und Geschlecht sind dabei keineswegs zufällige Schauplätze dieses Fragens; ihre Naturalisierung, also ihr Entzug aus dem Bereich wissenschaftlicher Verhandlung, ist eine grundlegende Voraussetzung für ein autoritäres, hierarchisches und doktrinäres Verständnis von Wissenschaft und
Gesellschaft.

Es geht hier also nicht um die Diskussion von unterschiedlichen Thesen, die Wissenschaftlichkeit ja gerade auszeichnet, sondern um die explizite Schädigung von Wissenschaft und Universität als Ort eines unbedingten Fragens und Verhandelns von Wirklichkeit, als Teil einer demokratischen, gerade dem Nichtanerkannten und Prekären verpflichteten Gesellschaft. Dieser Gestus ist Bestandteil eines aggressiven Anti-Feminismus bzw. Sexismus, welcher sich zurzeit in der öffentlichen Debatte über Gleichstellung und Vielfalt Gehör
verschaffen möchte. Dabei werden nicht nur frauenfeindliche, homo- und transphobe Positionen vertreten, sondern auch gezielt rassistische und nationalistische Ressentiments geschürt.

Der Vorstand der Fachgesellschaft Gender e.V. solidarisiert sich mit den betroffenen Kolleg_innen und verurteilt die Angriffe auf das Schärfste. Sie ruft alle wissenschaftlichen Fachgesellschaften dazu auf, sich gegen die Bedrohung von Kolleg_innen und Kollegen auszusprechen und den Diffamierungen von Personen und wissenschaftlichen Perspektiven entgegenzutreten.

Köln, den 23.07.2014

Der Vorstand der Fachgesellschaft Gender e.V.

 


Ziel erreicht! - Spendenaktion des Vorstands für eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit

Der aktuelle Vorstand hat sich zum Ziel gesetzt, die ESWTR und damit die Arbeit von forschenden Frauen in der Theologie durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit in den Medien und damit in der Mitte unserer Gesellschaft erkennbarer werden zu lassen. Wir wollen als professioneller Fachverband deutlicher auch in der Öffentlichkeit auftreten, um stärker als Trendsetter in wissenschaftlichen und kirchlichen Diskursen sichtbar zu werden und stärker wirken zu können.

Dafür ist eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit notwendig. Den Einstieg soll ein Werkvertrag über 1.500 Euro für ein Jahr (mit zunächst ca. 70 Stunden für die Jahrestagung und ca. 30 Stunden für die Begleitung der laufenden Arbeit) eine Referentin für Öffentlichkeits- und Pressearbeit beschäftigen.

Bis zum 05. Februar haben wir 1.850 Euro erhalten. Wir danken allen Spenderinnen ganz herzlich!

500 Euro der bisherigen Spenden stammen aus dem Preisgeld für den Leonore-Siegele-Wenschkewitz-Preis für den Tagungsband "Feministische Theologie- Politische Theologie", hg. von Stefanie Schäfer-Bossert und Elisabeth Hartlieb - auch dafür vielen herzlichen Dank!

Die Ausschreibung für den Werkvertrag läuft bis zum 15.4 (zu erhalten über die Vorsitzende Ute E. Eisen). Über das weitere Vorgehen werden wir an dieser Stelle berichten. Uns ist an einer zügigen Besetzung gelegen.

 


Website Bibel in gerechter Sprache

Wir freuen uns, dass wir seit Ende Oktober mit einer neuen Website aufwarten können, die Ihnen noch praktischer, übersichtlicher und komfortabler alle wichtigen Infos und Neuerungen rund um die "Bibel in gerechter Sprache" präsentieren wird. An dieser Stelle noch einmal ausdrücklich: Danke an die Mitarbeitenden aus dem 'Alleebüro'Hamburg und an Bianca Klak vom Gütersloher Verlagshaus, die die Neugestaltung der Website übernommen haben!

Auf die wichtigste Neuerung weisen wir hier schon einmal hin:Jetzt endlich können wirIhnen eine Bibelvers-Suche anbieten, die es Ihnen ermöglicht, onlinein der 'Bibel in gerechter Sprache' punktgenau nach dem gewünschten Vers zu suchen. Probieren Sie die Funktion aus - und geben Sie uns Ihre Rückmeldung dazu, wir freuen uns über Ihr Feedback!

Viel Freude beim Stöbern auf unseren neuen Seiten unter www.bibel-in-gerechter-sprache.de wünscht Ihnen

im Namen des Herausgabekreises der BigS

Ihre Kerstin Schiffner
(Vorstand Bibel in gerechter Sprache e.V.)