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Religionsgeschichte

Am Mittwoch, 14. April 2021, um 18:00 Uhr sind alle diejenigen herzlich eingeladen, die kirchen- bzw. religionsgeschichtlich arbeiten und sich gern innerhalb dieser Fachgruppe austauschen möchten.

Für diesen Abend ist geplant, dass wir miteinander digital ins Gespräch kommen – auch anhand von drei thematisch verknüpften Dissertationsvorstellungen zum Thema evangelischer Frauenordination. Außerdem werden wir uns darüber verständigen, wie ein mögliches gemeinsames Arbeiten auf und bis zu der Tagung der dt. Sektion im Herbst aussehen könnte.

Der Link zum Zoom-Meeting des Abends wird gern auf Anfrage per Mail bei This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. zugeschickt.

 

Im Jahr 2000 gründete sich die Arbeitsgruppe Historische Theologie der Neuzeit und der neuesten Zeit. Ihre Anliegen aufnehmend, revitalisiert sich die Gruppe im Frühjahr 2021 neu unter dem Namen AG Religionsgeschichte. Damit erweitert der zeitliche Horizont. Zudem strebt die Arbeitsgruppe einen vertieften interreligiösen Austausch an.

Die drei Ansprechpartnerinnen sind This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. und Meike Rieckmann-Berkenbrock.

Anliegen theologisch-historischer Frauenforschung - wie wir sie sehen

Als Anliegen theologisch-historischer Frauenforschung sehen wir an:

  • Geschlecht ('Gender') als eine analytische und theoretische Kategorie, als ein konstitutives Element der sozialen Beziehungen, in dem Machtbeziehungen ausgedrückt werden, zu betrachten.
  • Historisch wechselnd umschriebene und erfahrene (weibliche) Geschlechtsidentitäten mit sich verändernden gesellschaftlichen, kirchlichen und theologischen Kontexten zu verknüpfen.

Historisch-Theologische Frauenforschung ist:

  • Forschung über Frauen
  • Forschung aus der Sicht von Frauen
  • Forschung, welche die feministische Perspektive einbezieht
  • Erforschung der Geschlechterbeziehungen
  • Untersuchungen zur Entwicklung der gesellschaftlichen Konstruktion der Geschlechter in den einzelnen historischen Epochen unter unterschiedlichen politischen Bedingungen
  • Wissenschaftskritik: Dekonstruktion der bisherigen Kirchengeschichtsschreibung (u.a. durch Aufdeckung des androzentrischen Blickwinkels und Ideologiekritik), Veränderung von Forschungsparadigmen.

Dies bedeutet für die Arbeit:

  • Frauen als Subjekte der Geschichte zu verstehen
  • Alltagserfahrungen von Frauen ins Zentrum des Interesses zu stellen
  • Religiöse und theologische Texten unter dem Aspekt der darin transportierten Geschlechtermetaphorik zu analysieren
  • Eine die Genuskategorie einbeziehende Geschichte zu schreiben.